Bereits seit dem Jahre 1928 bestand, mit kleinen
Unterbrechungen, in Hümmel eine Blaskapelle.
Das Hauptanliegen des damaligen sowie des heutigen Vereins besteht
darin, neben der Freude an der Musik auch das kameradschaftliche
Vereinsleben zu pflegen und zum kulturellen und religiösen
Geschehen der Ortsgemeinde beizutragen.
Im Jahre 1952 entstand aus den vom Krieg heimgekehrten Musikern
unser jetziger Musikverein.
Die fünf Gründungsmitglieder waren damals:
| Paul Radermacher |
Flügelhorn |
| Johann Sampels |
Posaune |
| Hubert Nücken |
Tenorhorn |
| Rudi Berg |
Trompete |
| Alois Schneider |
Trompete |
Von diesen Gründungsmitgliedern ist uns bis heute nur noch
unser aktives Mitglied Alois Schneider aus Bröhlingen geblieben.
Er stand von 1971 bis 1980 als 1. Vorsitzender an der Spitze des
Musikvereins.
Die erste Probe fand im Herbst 1951 in Bröhlingen statt. Es
stand eine goldene Hochzeit bevor, zu der man im Frühjahr 1952
nach langen Proben aufspielte. Das erste aufgeführte Stück
hieß: „Einen goldenen Wanderstab“.
In den nächsten Monaten und Jahren kamen noch Musiker aus
den benachbarten Dörfern Mahlberg und Mutscheid hinzu, wo nun
abwechselnd geprobt wurde. Diese Musiker traten drei mal im Jahr
auf, und zwar in Hümmel an Fronleichnam, in Mahlberg am Beschluss
der Michaelsoktav und mit der Mutscheider Prozession ging man nach
Langenfeld zum heiligen Jodokus.
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1955 kamen neue Musiker aus den damals noch
drei Gemeinden (Hümmel, Blindert und Pitscheid) hinzu,
wobei jeder 100,00 DM von seiner Heimatgemeinde als Zuschuss
zum Instrumentenkauf erhielt. Der Rest wurde von den jeweiligen
Musikern in Eigenleistung getragen.
Im selben Jahr bekam der Musikverein auch seinen ersten offiziellen
Dirigenten. Es wahr Lehrer Gerhard Strahlenbach aus Pitscheid,
der dieses Amt bis 1957 bekleidete. |
Fronleichnam 1956 |
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Im Jahr 1958 übernahm Dirigent Peter
Nücken aus Hümmel die musikalische Leitung des
Musikvereins. In den nächsten Jahren wuchs die Mitgliederzahl
des Vereins stetig an. Es kamen jedes Jahr neue Musiker
hinzu. Leider konnte man nicht alle jungen Leute auf Dauer
für die Musik begeistern, so das sich der Verein stets
zwischen 15 und 20 Mitgliedern bewegte.
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Maifestzug 1958 |
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Jede Woche traf man sich einmal zur gemeinsamen
Probe; in den ersten Jahren jeweils bei einem der Musiker
zu Hause. Von 1965 bis 1967 diente die Gasstätte in Hümmel
als Übungsraum. Wie sich später herausstellte war
dies nicht das richte Umfeld für eine intensive Probenarbeit. |
Sportfest 1958 |
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In den Jahren 1967 bis 1970 wurden die wöchentlichen
Proben in einer Schreinerei in Marthel abgehalten, wo zu
jeder Probe erst einmal das Inventar beiseite geräumt
werden musste.
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Altenfeier 1967 |
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Von 1970 bis 1977 stand uns der Klassenraum
der Grundschule Hümmel zur Verfügung. |
Ausflug Schloss Bürresheim 1968 |
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Im Jahr 1977 stellte die Gemeinde Hümmel
dem Musikverein und der Freiwilligen Feuerwehr einen alten
Dreschschuppen zur Verfügung, der in eigener Regie
und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde zu
einem gemütlichen Vereinsheim aus- und umgebaut wurde.
Seit dieser Zeit finden dort die allwöchentlichen Proben
statt.
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Altenfeier 1969 |
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Bereits seit 1972 nimmt der Verein musikalisch
am Rosenmontags- und Weiberfastnachtszug in Köln teil.
Bei diesen Umzügen spielt der Verein in der bekannten
Karnevalsgesellschaft „Jan von Werth“. Weiterhin
nahm der Musikverein Hümmel an den Karnevalszügen
in Bad Breisig, Bad Münstereifel, Schönau, Eicherscheid,
Wershofen und Hümmel teil. |
Fronleichnam 1969 |
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1977 veranstaltete der Musikverein ein großes
Musikfest, auf dem 15 Musikvereine zu Gast waren. Im gleichen
Jahr wurden neue Uniformen angeschafft und der Musikverein
trat in den Kreismusikverband Ahrweiler ein.
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Schulhof 1970 |
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Am 24. Juni 1979 unternahm der Musikverein
Hümmel eine Reise zur Bundesgartenschau nach Bonn, wo
wir als Vertreter des Kreises Ahrweiler aufspielten. |
Ausflug nach Altenberg 1971 |
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Der Musikverein veranstaltete 1980 sein zweites
Musikfest, bei dem wieder viele Vereine aus der Eifel ihr
musikalisches Können darbrachten.
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Einweihung Kriegerdenkmal 1977 |
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Im Jahr 1982 übernahm Bernd Schneider
aus Bröhlingen die musikalische Leitung des Vereins,
die er bis heute ausübt. |
Rosenmontag 1978 |
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Als rechtsfähiger Verein wurde der Musikverein
1984 ins Vereinsregister eingetragen und führte in
diesem Jahr zum erstenmal sein Musik- und Waldfest durch,
welches sich in der Eifel immer größerer Beliebtheit
erfreut. Seither findet das Musik- und Waldfest traditionell
am letzten Wochenende im Juni statt.
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Silberhochzeit Edmund Nücken 1984 |
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Einer der vielen Höhepunkte des Musikvereins
bildete 1988 die Prag – Brünn – Tournee,
wobei der Verein am VIII internationalen Blasmusikertreffen
in Brünn teilnahm. In der „Mittelstufe“ konnte
sich unser Verein gut behaupten. Dies war unsere erste Teilnahme
an einem Wertungsspiel. Während dieser Reise wurden weitere
nationale und internationale Kontakte geknüpft, so auch
mit Musikern aus den Niederlanden. Diese besuchten uns bereits
1989 und nahmen an unserem alljährlichen Musik- und Waldfest
teil. |
Brünn 1988 |
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1989 standen zwei Wertungsspiele auf dem
Programm. Das erste fand am 16.04.89 in Bad Neuenahr-Ahrweiler
auf Kreisebene statt. Bei dieser Veranstaltung erhielt der
Musikverein die Note „sehr gut bis gut“ in der
„Mittelstufe“. Dies war für uns ein Riesen
Erfolg.
Das zweite Wertungsspiel fand Pfingsten in Trier beim 1.
Deutschen Blasmusikertreffen statt. Auch hier konnte der
Verein seine guten Leistungen bestätigen.
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Brünn 1988 |
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Am 21. und 22. September 1991 unternahmen
wir die erste Reise zu den Musikfreunden nach Leeuwarden in
den Niederlanden, wo bei einem Konzertabend das musikalische
Können beider Vereine dargeboten und die internationalen
Kontakte weiter vertieft wurden. |
Vereinsbild 1988 |
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1989 standen zwei Wertungsspiele auf dem
Programm. Das erste fand am 16.04.89 in Bad Neuenahr-Ahrweiler
auf Kreisebene statt. Bei dieser Veranstaltung erhielt der
Musikverein die Note „sehr gut bis gut“ in der
„Mittelstufe“. Dies war für uns ein Riesen
Erfolg.
Das zweite Wertungsspiel fand Pfingsten in Trier beim 1.
Deutschen Blasmusikertreffen statt. Auch hier konnte der
Verein seine guten Leistungen bestätigen.
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Vereinsbild 1988 |
Neben den zahlreiche Auftritten, die jedes Jahr wiederkehren,
wurde 1992 in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Lustige Eifelländer
e. V. ein Gemeinschaftskonzert im Gemeindesaal Hümmel-Pitscheid
veranstaltet. Der Erlös dieser Veranstaltung wurde einer Initiative
zur Betreuung krebskranker Kinder zur Verfügung gestellt.
Die Repräsentation des Kreises Ahrweiler auf dem Rheinland-Pfalz-Tag
in Neuwied stand 1993 im Mittelpunkt der Aktivitäten.
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1995 veranstaltete der Musikverein ein Frühjahrskonzert
im Dorfssaal in Tondorf. An diesem Abend brachte nicht nur
der Musikverein Hümmel, sondern auch die Musikfreunde
aus Altenahr und Brohl ihr Bestes zu Gehör. |
Vereinsbild 1995 |
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Auf Einladung der Stadt Luxemburg erfolgt 1996 die Teilnahme an
einer Konzertveranstaltung auf dem „Platz der Armee“
im Zentrum der Stadt.
1997 stand ein Konzert zu Gunsten des Orgelfonds der Pfarrkirche
Hümmel an, sowie die Teilnahme am Landesmusikfest in Pirmasens.
Auch hier nahm der Verein mit Erfolg am Wertungs- Kritikspiel teil.
Das Jahr 1998 begann mit einem erfolgreichen Frühjahrskonzert
im Dorfsaal Tondorf. An diesem Abend bekamen wir musikalische Unterstützung
vom Musikverein Tondorf.
Im gleichen Jahr nahmen wir am Wettbewerb „Unser Dorf soll
schöner werden, unser Dorf hat Zukunft“ teil und belegten
hierbei den 4. Platz im Gesamtergebnis der Vereinsbewerbungen.
Das Jahr 2001 begann mit einem, für Musiker und Dirigenten, sehr anstrengenden Orchesterwochenende in einer Jugendherberge in Bitburg. Dort wurde ein komplettes Konzertprogramm einstudiert. Die eingeübten Musikstücke wurden am 05. Mai 2001 im Dorfsaal Tondorf dem musikbegeisterten Publikum zum ersten Mal dargeboten.
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Im Jahre 2002 feierte der Musikverein Hümmel sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand das Kreismusikfest des Kreises Ahrweiler auf dem Waldfestplatz in Hümmel statt. 15 Musikvereine aus dem Kreismusikverband haben uns besucht und in einem Massenchor ihr Können unter Beweis gestellt. Unser Gründungsmitglied Alois Schneider wurde für 50 Jahre aktives Musizieren und Bernd Schneider für 20 Jahre Dirigententätigkeit geehrt. |
Vereinsbild 2002 |
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Kurz nach dem Kreismusikfest fingen die Probearbeiten zum nächsten Frühjahrskonzert 2003 im Dorfsaal Tondorf an. Vor voll besetztem Haus konnte der Musikverein Hümmel das Publikum mit einem anspruchsvollen Programm begeistern. Ein Besuch unserer Haupstadt Berlin stand im Januar 2004 auf dem Programm. Sechs Tage lernten die Mitglieder des Musikvereins in einem gut gefüllten Programm alle Facetten der Metropole kennen. Auch das gesellige Miteinander der Musiker und Musikerinnen kam bei dieser Tour nicht zu kurz.
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Im Januar 2005 gaben wir bei unserem befreundeten Musikverein in Manderfeld / Belgien ein Konzert. Mit dem Musikverein St. Cäcilia Mutscheid stand erstmals ein Gemeinschaftskonert in der Mehrzweckhalle Mutscheid auf dem Terminkalender. Das Konzert bescherte allen Musikern viel Spaß und förderte die Freundschaft zwischen beiden Vereinen.
Wegen der positiven Resonanz wurde das Gemeinschaftskonzert mit dem Blasorchester St. Cäcilia Mutscheid in 2008 noch einmal wiederholt. |
Konzert 2003
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Zu Beginn des Jahres 2009 wurde unser Proberaum, der „Schopp“, abgerissen um an dieser Stelle ein neues Dorfgemeinschaftshaus zu bauen. Daraufhin wurde uns spontan von unseren Freunden der Freiwilligen Feuerwehr Hümmel angeboten, ihren neu gebauten Gemeinschaftsraum für unsere wöchentliche Probe zu nutzen. Dieses Angebot haben wir gerne angenommen.
Die vom Kreismusikverband angeboten Lehrgänge werden von unseren Mitgliedern rege genutzt, wobei erwartet wird das jedes neue Mitglied den D2-Lehrgang absolviert. Die Teilnahme an Orchesterwochenenden und Workshops wird vom Verein gefördert und finanziell getragen.
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Durch die Teilnahme an überregionalen Musikveranstaltung in Prag, Brünn, Leewarden in Friesland, Manderfeld in Belgien sowie in Luxemburg, tragen wir zur internationalen Völkerverständigung bei und repräsentieren die Ortsgemeinde Hümmel bzw. den Kreis Ahrweiler weit über die Landesgrenzen hinaus.
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